الرواية
Nicolai ist ein Suchender. Einer, der denkt, fühlt, begehrt – oft zu viel, oft zu tief, zu nah, zu offen, zu ehrlich. Er schreibt, um sich zu finden. Er liebt, als gäbe es kein Danach. Und manchmal überschreitet er eine Grenze, weil er sie im Moment nicht spürt. Nach einem Augenblick der Nähe, der kippt – nach Worten, Gesten, vielleicht einer Berührung, die zu viel war –, wird Nicolai in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nicht wegen Böswilligkeit, sondern wegen einer Empfindsamkeit, die keinen Halt mehr findet. Was folgt, ist kein Rückzug aus der Welt, sondern ein innerer Gang durch sie hindurch. In Aufzeichnungen, Gesprächen und Erinnerungen versucht Nicolai zu begreifen, wie Begehren, Sprache und Wahrheit ineinandergreifen – und wo sie sich gegenseitig zerstören. Hautlichkeit erzählt von der Zerbrechlichkeit menschlicher Nähe. Von Liebe, die sich selbst verfehlt. Von Gedanken, die Körper werden, und Körpern, die nach Worten suchen – zwischen Erinnerung und Gegenwart, Begehren und Zweifel, Haut und Selbstauflösung. Ein intensiver, sinnlicher Roman über das Schreiben als letzte Form von Zärtlichkeit. Und über den Versuch, aus der eigenen Haut zu schlüpfen, ohne sich zu verlieren. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich einzulassen: auf Gedanken, die schmerzen können, und auf eine Sprache, die nichts glättet – roh, poetisch, klar.
© 2026 p.machinery (كتاب إلكتروني): 9783957656575
تاريخ النشر
كتاب إلكتروني: 10 أبريل 2026
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