Romane
Wie gelingt es, ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben zu führen und doch für andere zu sorgen? Lukas Hoffmann legt mit seinem Debüt einen soghaften Coming-of-Age-Roman über den Wunsch nach Solidarität vor.
Luk verlässt Deutschland, um Abstand zu seiner schmerzhaften Vergangenheit zu gewinnen. In Hamburg liegt seine Mutter im Sterben und sein bester Freund Bosse ist in der Psychiatrie. Ein Auslandssemester in Barcelona verspricht Ablenkung. Luk wird mitten hineingeworfen in die katalanischen Unabhängigkeitskämpfe, in Lärm, Staub, Euphorie. Er verliebt sich, rennt mit, rennt weg. Das Versprechen einer Revolution wird zum Spiegel seiner eigenen Zerrissenheit – ein Kampf gegen alles, was Halt verspricht. In Portugal, auf den Straßen, in fremden Betten versucht er, sich selbst neu zu erfinden, doch das Echo seiner sterbenden Mutter bleibt.
Nach ihrem Tod fällt die Welt in sich zusammen. Die Schuld ist konkret, der Schmerz körperlich. Luk verliert sich, betrügt, schweigt, kehrt zurück. Und diesmal bleibt er. Inmitten einer wiederaufflammenden Revolte beginnt er, für andere zu sorgen – für Kinder, für Fremde, für eine Zukunft, die nicht seine war.
›Wassermann‹ ist ein Roman über Flucht und Stillstand, über das Ende der Stärke und die Möglichkeit von Heilung. Lukas Hoffmann erzählt von einem Mann, der lernt, dass Care kein Gegensatz zu Kampf ist, sondern seine Fortsetzung – und dass Fürsorge vielleicht die radikalste Form von Widerstand ist.
© 2026 MÄRZ Verlag (E-Book): 9783755050735
Erscheinungsdatum
E-Book: 16. März 2026
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